Allgemeines
Grundsätzlich gilt, dass ich Musik schreibe, die mir gefällt, auch wenn das zur Folge hat, dass ich Schwierigkeiten dabei haben könnte, als Komponistin anerkannt zu werden. Extravangante Sachen würden mir schon einfallen, aber ich sehe keinen Sinn darin, sie umzusetzen, weil es einfach nur Kunst ohne Hörgenuss wäre.

Arbeitsmittel
Ich arbeite grundsätzlich nur mit dem Notationsprogramm Sibelius first 5, sprich von allen existierenden Stücken gibt es auch Noten.
Ich habe einen Yamaha G5-Flügel und ein Yamaha P120S Stage Piano.

Einflüsse
Ludwig van Beethoven, Fryderyk Chopin, Edvard Grieg, Antonín Dvořák, Claude Debussy, Maurice Ravel, Camille Saint-Saëns, Pjotr Tschaikowski, Sergej Prokoview, Hans Zimmer, John Powell, David Plüss, Johannes Nitsch
um mal die Wichtigsten zu nennen
Die Rhythmik der Popularmusik ist an mir auch nicht spurlos vorübergegangen, so dass viele Stücke einen percussiven oder auch tänzerischen Touch haben.

Vorgehensweisen
Zunächst muss man unterscheiden zwischen der Themenfindung und der Verarbeitung.
Themen entstehen durch "Zufall" beim Improvisieren, durch gezielte Improvisation in eine bestimmte Richtung, etwa beim Vertonen von Texten oder durch Intonieren von Wörtern nach folgendem Schlüssel, der unter anderem auch von Debussy und Ravel eingesetzt wurde.



Im letzteren Fall muss man sich am Anfang noch für einen Stil entscheiden, weil die reine Tonfolge recht wenig vorgibt.
Bei der Verarbeitung kommt es schon vor, dass ich kucke, wie die großen Komponisten ihre Themen verarbeitet haben, vor allem Beethoven, Grieg und Debussy. Nach einigen Stücken entsteht aber auch so eine Art Routine, so dass ich meistens nur beim Ausprobieren noch nie eingesetzter Formen einen Meister zu Rate ziehe.

Opuszahlen
Es ist zwar heute nicht mehr üblich, Opuszahlen zu vergeben, aber irgendwie ergibt sich dadurch eine gewisse Ordnung, die ich selbst ganz praktisch finde und mich deshalb dazu entschlossen habe, meinen Stücken ebenfalls Nummern zu geben.